Essay

Niemanden überlisten: Odysseus, Namen und magische Algorithmen

XAVER RÖMER (Schriftsteller)

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Das Interview ist diesmal eher ein Essay: Xaver Römer zieht einen großen, gedanken- und detailreichen Bogen von seinem eigenen Künstlernamen zur Bedeutung des Odysseus, der sich in der Polyphem-Episode als “x”, als niemand herausstellt.

ÜBER DEN AUTOR: Xaver Römer, geboren 1969, studierte Jazzgitarre in Rotterdam, wohnt in Köln und schreibt Lyrik und Prosa. Xaver Römer hat neben zahlreichen Texten, Essays und Gedichten etwa in Metonymie (Berlin 2013), Westfalen, sonst nichts? (Köln Aachen 2014), Schliff (Köln 2015) ein Hörspiel für Kinder (Die sprechende Banane, 2000 für SWR, RB), einen Beitrag auf der Internetseite für Kinder mit den Namen Stimmwerk (http://wortwusel.net/Stimmwerk/stimmwerk.html, 2010), einen Poesiefilm (Ausflug gen Polen, 2011) oder eine Performance mit ca. 25 Mobiltelefonen (Fährt ein weißes Schiff nach Hongkong, 2012) veröffentlicht. Seit 2009 treten Julia Trompeter und Xaver Römer mit den sogenannten Sprechduetten auf, aus denen bisher zwei CDs hervorgegangen sind (gnip-gnop, 2009 und PaPaPsT, 2011). 2018 werden hieraus Texte und Bearbeitungen zu Annette von Droste-Hülshof mit dem Titel Geschwehle, Droste-Wavelet im Aisthesis Verlag, Bielefeld erscheinen. Zuletzt erschienen sind von Xaver Römer 2016 der Gedichtband Brett für Brett ins Paradies mit Bri:ta sowie 2017 mehrere Kurzhörspiele für die Sendung Sein und Streit im Deutschlandfunk Kultur.