Rezension

Julia-Maria Schenck zu Schweinsberg, “Der pseudohomerische Hermes-Hymnus. Ein interpretierender Kommentar”, Heidelberg 2017

MARTIN REINFELDER (Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt)

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Über das Buch: Der Winter Verlag schreibt: “Der Hermes-Hymnus sticht aus dem Corpus der Pseudohomerischen Hymnen durch seine einzigartige, dezidiert komische Gestaltungsweise hervor. Mit Witz und Phantasie erzählt der Dichter aus der Kindheit des Hermes, der am ersten Tag seines Lebens die Lyra erfindet, allerlei Schabernack treibt und die Rinder seines Bruders Apollon entführt (cf. h. 4, 17–19). Gerade in den letzten Jahren sind die Hymnen der Pseudohomerischen Sammlung wieder in den Blickpunkt von Philologie und Kulturgeschichte gerückt. Der vorliegende Kommentar, der sich gleichermaßen an Studenten und Wissenschaftler richtet, schlägt eine innovative Datierung des Hymnus vor, zeigt zugleich aber auch, wie tief er im frühgriechischen Epos verwurzelt ist. Besonderer Wert wird auf die Erläuterungen der zahlreichen intertextuellen Bezüge gelegt. Weiter richtet er sein Interesse darauf, wie der Dichter den Mythos variiert und seinen Protagonisten Hermes charakterisiert.”

Über dEN Autor: Martin Reinfelder studierte Klassische Philologie, Pädagogik und Papyrologie in Frankfurt und Oxford. Nach dem ersten und zweiten Staatsexamen arbeitet er als Lehrer an einem humanistischen Gymnasium und bereitet derzeit eine Dissertation zu den Satyrspielfragmenten des Aischylos vor (Aeschylus. The Satyr Plays. Introduction, Edition, and Commentary). Seine Forschungsinteressen umfassen sowohl die Griechische als auch die Lateinische Literatur, einen besonderen Schwerpunkt bildet die Beschäftigung mit dem griechischen Drama und griechischen literarischen Papyri.